Mkurnalidze-Cornaro™
StartGalerieVirtual Gallery ◈World ✨Puzzle 🧩Chess ♛Checkers 🔴SammlungenBiografieAusstellungenDigitales ArchivPresseKontakt

Biografie

Giorgi Mkurnalidze-Cornaro

Giorgi Mkurnalidze-Cornaro

Autodidaktischer georgischer Künstler · Politikwissenschaftler · Autor · Forscher · Dozent

Follow Giorgi on Facebook

Geboren am 7. Januar 1972 in Tiflis, Georgien. Ausbildung: Politikwissenschaftler, Historiker, Jurist. Autodidaktischer (freier) Künstler, Fachgebiet Malerei.

Technik und Material: Er arbeitet sowohl mit traditionellen malerischen Verfahren als auch mit Mischtechniken und scheut experimentelle Suche nicht — er entwickelt Techniken, die nur ihm eigen sind. Er verwendet Öl- und Wasserfarben auf Leinwand und Karton und bereitet seine eigenen Grundierungen zu.

Einzelausstellungen: „Position“, Goethe-Institut Tiflis (2003); „Nummer 29“, Ausstellungshalle der Nationalen Parlamentsbibliothek Georgiens, Tiflis (2001); „Relikt B“, Art Gallery Vake, Tiflis (2018).

Gruppenausstellungen: mit Zura Apchasaschwili und Kachaber Demuradze, Galerie „Hobby“, Tiflis (2002); „Interpretationen zu Lucas Cranach — Die Kupplerin“, Goethe-Institut Tiflis (2003); Ausstellung zeitgenössischer georgischer Künstler, Schalwa-Dsneladze-Museum, Tiflis (2024).

Eine Zeitkapsel und eine emotionale Landschaft. Als prägende Figur der zeitgenössischen georgischen Kunstszene erkundet er die Tiefen menschlicher Existenz und die Spuren, die die Zeit hinterlässt. Seine Werke sind Artefakte, die vom Zusammenhang von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erzählen — persönliche Erfahrung in universeller Perspektive.

Zeit und Nostalgie. Zeit ist ein zentrales Motiv. Alte, von der Zeit gezeichnete Objekte und Archivmaterialien werden zu Kapseln, die bereits Geschichten, Erinnerungen und emotionales Gewicht tragen. Er haucht ihnen neues Leben ein, löst sie aus ihrer ursprünglichen Funktion und macht sie zu Symbolen des Vergangenen, des Verlorenen und des Erbes, das die Vergangenheit der Gegenwart hinterlässt. Nostalgie ist hier keine Trauer, sondern eine Untersuchung dessen, wie Vergangenheit Identität formt — Fundament, nicht konservatives Gefühl.

Textur und Materialität. Die Arbeiten zeichnen sich durch reiche Texturen und materielle Präsenz aus. Holz, Metall, Stoff, Fotografien und Druckmaterial werden zu vielschichtigen Oberflächen verwoben, die nicht nur visuell wirken, sondern semantisches Gewicht tragen und zur Berührung einladen.

Menschliche Spur und Archetyp. Der Mensch erscheint als Fragment, als Silhouette oder als Objekt, das auf ein gelebtes Leben verweist. Konkrete Personen werden selten dargestellt, doch das Werk ist erfüllt von Einsamkeit, Liebe, Verlust und Hoffnung, gestützt auf archetypische Symbole, die jedem Betrachter erlauben, eigene Erfahrung anzuknüpfen.

Ausdruck und Symbolik. Farbe, Textur und Komposition verstärken innere Empfindung, ohne je ins Chaos zu kippen — die Ausdruckskraft ist kontrolliert und zweckgebunden. Kulturelle, historische und persönliche Symbole verweben sich zu komplexen Erzählungen, die sich mit der Zeit weiter entfalten.

Lesart der Werke. In Mischtechnik auf Papier, meist 40 × 60 cm, arbeiten die Bilder mit Kontrast und Paradoxon. Titel wie „Illustration einer kindlichen Apokalypse“ oder „Von der prähistorischen Mythologie bis zur Geburt der Hölle“ prallen Unschuld und dunkle Seiten der Existenz aufeinander. „Der Konstruktivismus wird uns retten, aber zuerst muss er sterben“ reflektiert das Schicksal einer Bewegung; „Bilder sind wie abgeschossene Kugeln — ich ziele, schieße und es ist vorbei; das ist kein Bumerang, der auf ein von altem Gefühl weich gemachtes Herz zurückkehrt“ betont die Unmittelbarkeit und Unumkehrbarkeit des Malaktes.

Weitere Titel — „Trägheit, Schwerkraft, Prognose — universeller Standard zur Erdung des Luftigen“, „Maskerade — um Gottes willen“, „Bemalte Straußeneier können sich auf deinem Grab nicht sattrollen“, „Heilige-Dreifaltigkeit-Corporation / Konzept: Galerie eines einzigen Künstlers“, „Eine dargestellte Struktur erzählt eine abstrakte Geschichte — sie prahlt nicht, sie beklagt sich nicht wundersam, sie erzählt einfach eine abstrakte Geschichte“ — offenbaren eine kritisch-ironische Sicht auf gesellschaftliche und religiöse Konstrukte und das Vertrauen, dass das Bild selbst noch in der Abstraktion erzählt.

Insgesamt ist seine Praxis ein Dialog mit der Vergangenheit, eine Reflexion der Gegenwart und eine Prognose für das Kommende: eine Reise in die Tiefen der menschlichen Seele, in der Zeit, Erinnerung und Identität sich verflechten und Werke von emotionaler Kraft und ästhetischer Feinheit hervorbringen.

“Ich male die Fragen, auf die das Leben keine Antwort gibt.”

Ausgewählte Werke

Ausgewählte Werke

Der blaue König

Der blaue König

2020

Löwenzahn und Ikone

Löwenzahn und Ikone

2018

Roter Fries

Roter Fries

2017

Frosch auf Münzen

Frosch auf Münzen

2019

Nächtliche Prozession

Nächtliche Prozession

2021

Wesen mit Kaktus

Wesen mit Kaktus

2022

Tritt in die Gemälde ein →

Giorgi Mkurnalidze-Cornaro™

Ich male die Fragen, auf die das Leben keine Antwort gibt.

Galerie

  • Start
  • Galerie
  • Sammlungen
  • Ausstellungen
  • Digitales Archiv

Kontakt

  • Kontakt
  • Biografie
  • Presse
  • Über
Follow Giorgi on Facebook
LinksUrheberrechtPrivacyTermsCookiesImprint

© Giorgi Mkurnalidze-Cornaro. Alle Kunstwerke, Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung, Verbreitung, kommerzielle Nutzung, Bearbeitung, Scraping oder Verwendung zum KI-Training sind ohne vorherige schriftliche Genehmigung nicht gestattet.

© 2026 Giorgi Mkurnalidze-Cornaro™

Ich male die Fragen, auf die das Leben keine Antwort gibt.

Studio
Edit with